Das Linux-Dateisystem Btrfs
Jeder Computer benötigt für eine ordnungsgemäße Funktion ein Betriebssystem. Dies ist eine Software, die sämtliche Vorgänge wie etwa die Ausführung von Programmen, aber auch die Steuerung der Hardware einschließlich der Peripherie regelt. So, wie die Computer ständig weiterentwickelt wurden, genauso wurden auch die Betriebssysteme an die aktuelle Hardware angepasst. Derzeit gibt es auf dem Markt so viele unterschiedliche Betriebssysteme wie Arten von Darlehen. Jedes dieser Systeme ist auf eine ganz bestimmte Hardware optimiert. Heutzutage sind nicht nur die PCs, sondern auch alle anderen mit einer Software betriebenen Geräte, wie Spielkonsolen, Handys, medizinische Geräte und vieles mehr, mit einem Betriebssystem ausgestattet.
Linux und seine Dateisysteme
Neben dem Betriebssystem Windows setzt sich das Linux immer mehr durch. Entwickelt wurde es 1991 von Linus Torvalds in Helsinki und war zunächst für Computer mit Intel-80386 Prozessor vorgesehen. Bis zum heutigen Tag entstand jedoch eine Vielzahl weiterer Linux-Distributionen. Als Dateisystem nutzte man für Linux am Anfang “ext3″, später dann auch “ext4″, welches gegenüber seinem Vorgänger eine größere Funktionalität aufwies. Mit dem Dateisystem “btrfs”, welches von der Oracle Corporation entwickelt wurde, versprechen sich die Hersteller im Hinblick auf Größe der Dateien sowie des gesamten Dateisystems den Durchbruch. Währed “ext4″ lediglich mit einer Dateisystemgröße maximal von 32 TB zurechtkommt, sind bei “btrfs” bis zu 16 EB möglich. Das Modell “btrfs” befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase; ab OpenSUSE 11.3 soll “btrfs” als Dateisystem unterstützt werden. Für die Distributionen Ubuntu, Gentoo und Debian gibt es bereits entsprechende Pakete. Es wird davon ausgegangen, dass das Dateisystem “btrfs” das derzeit noch unter Linux gebräuchliche “ext3″ bzw. “ext4″ in absehbarer Zeit ablöst.
Kompatibilität zu anderen Betriebs- und Dateisystemen
Beim Einsatz eines Betriebssystems muss auch dessen Kompatibilität zu anderen Systemen berücksichtigt werden. Nur eine uneingeschränkte Kompatibilität ermöglicht den Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Systemen wie etwa “FAT” bei Windows mit “ext3″ unter Linux. Diese Tatsache gilt es insbesondere dann zu beachten, wenn Dateien per Wechseldatenträger wie USB-Sticks zwischen verschiedenen Systemen auszutauschen sind.
